Pavillon am Wasser vom Stadtgraben in den Wallanlagen - im Hintergrund das Gebäude vom Museum für Hamburgische Geschichte.

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[X0199044-KsH2zXg2ZS] Pavillon am Wasser vom Stadtgraben in den Wallanlagen - im Hintergrund das Gebäude vom Museum für Hamburgische Geschichte. Quelle: www.hamburger-fotoarchiv.de mehr anzeigen
Die Hamburger Wallanlagen waren Befestigungen, die von 1616 bis 1625 um Hamburg errichtet wurden. Die Befestigungen wurden nach niederländischem Vorbild aus Erde errichtet und mit einem breiten Wassergraben umgeben. Die Hamburger Wallanlagen wurden mit insgesamt 22 Bastionen versehen, von denen 21 über einen fünfeckigen Grundriss verfügten, während eine der kleineren Bastionen als Dreieck aus den Wällen herausragte. Hinzu kamen 11 Ravelins mit dreieckigem Grundriss, welche die Grabenabschnitte zwischen den Bastionen schützen sollten. Während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden sie abgetragen und in Grünanlagen umgewandelt. Auf dem jetzigen Gelände von Planten un Blomen und der Hotelanlage / Kongresszentrum lag u.a. der Zoologische Garten Hamburg; der Tiergarten wurde am 17. Mai 1863 eröffnet. Der erste Direktor vom Hamburger Zoologischen Garten wurde der Zoologe Alfred Brehm, unter seiner Leitung wuchs die Tiersammlung rasch an, denn sie diente als Zwischenstation im aufblühenden Tierhandel; 1930 schloss der Zoologische Garten beim Dammtorbahnhof, er hatte eine Fläche von ca. 14 Hektar. Auch lagen die Dammtorfriedhöfe der Hamburger Hauptkirchen ausserhalb der Wallanlagen am Dammtor. Sie wurden dort bis Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt - das Areal ist jetzt Teil der Grünanlage Planten un Blomen. Hamburgbilder aus den Stadtteilen und Bezirken - Fotografien aus dem Stadtteil ST. PAULI - Bezirk HAMBURG MITTE. Die früheste Besiedlung im Bereich des heutigen Stadtteils St. Pauli bestand aus einem Zisterzienserinnen-Kloster, das um 1247 in der Nähe des heutigen Fischmarkts; es bestand dort bis 1293. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hügel des Vorortes im Zuge der Errichtung der Neubefestigung der Stadt planiert, um Material für die Errichtung der Festungswälle zu gewinnen und zugleich freies Schussfeld („Glacis“) vor den Mauern am damaligen Millerntor zu haben. Wegen des freien Schussfeldes waren Ansiedlungen zunächst verboten, doch seit dem 17. Jahrhundert wurden Betriebe, die wegen Geruchsentwicklung, Wasserverschmutzung oder Lärm in der Stadt unerwünscht waren, in den Vorort verbannt. Etwa zur gleichen Zeit begann auch die Tradition des Amüsierbetriebs in diesem Gebiet. 1894 wurde St. Pauli zum Hamburger Stadtteil; jetzt leben in dem Stadtteil lauf 2,3 km² ca. 27500 Einwohner.

Weitere Bilder aus dem Album Historische Bilder - Hansestadt Hamburg.:

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