Historische Ansicht vom Semperplatz in der Hamburger Jarrestadt; frisch gepflanzte Bäume. im Hintergrund das Wohngebäude entworfen von den Architekten Grell & Pruter; das rechte Gebäude wurde vom Architekten Robert Friedmann entworfen, den Entw

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[X04781171-5dv2Hi17hK] Historische Ansicht vom Semperplatz in der Hamburger Jarrestadt; frisch gepflanzte Bäume. im Hintergrund das Wohngebäude entworfen von den Architekten Grell & Pruter; das rechte Gebäude wurde vom Architekten Robert Friedmann entworfen, den Entwurf für das Gebäude lks. lieferte das Architekturbüro Fritz Block & Ernst Hochfeld. Robert Friedmann wurde wurde 1888 in Hamburg geboren und studierte in u.a. in Dresden u. München. Um 1920 hat er sich in Hamburg selbständig gemacht. Robert Friedmann emigrierte 1933 nach Palästina wo er 1940 verstarb. Weitere Arbeiten u.a.: die Synagoge in der Oberstrasse,; Wohngebäude an der Eppendorfer Landstrasse u. Maria-Louisen-Str./Barmbeker Str. Die Architekten Fritz Block & Ernst Hochfeld haben das Wohngebäude zwischen dem Hanssensweg, Glindweg, Semperstr und Semperplatz 1929 gestaltet. mehr anzeigen
Die Klinkergebäude am Siemersplatz sind ebenso wie auch das Deutschlandhaus am Gänsemarkt von Block & Hochfeld entworfen. Aufgrund ihres jüdischen Glaubens mussten die Architekten in den 1930er Jahren emigrierten. Quelle: www.hamburger-fotoarchiv.de Das Viertel "JARRESTADT" in Hamburg Winterhude wurde nach einem Bürgermeister aus dem 17. Jh. benannt und von 1928-1932 erbaut. Den grundsätzlichen Bebauungsplan erstellte der damalige Oberbaudirektor Fritz Schumacher. Auf dieser Grundlage wurde 1926 von der Beleihungskasse ein Architektenwettbewerb ausgerufen; die 10 bei diesem Wettbewerb erfolgreichen Architekturbüros haben u.a. jeweils einen Wohnblock gestaltet. Die Jarrestadt wurde als erste Wohnanlage im Zeichen des Neuen Bauens verwirklicht; im Vordergrund stand hier u.a. eine gute Querlüftung für jede Wohnung, ein begehbarer Bodenraum und die Reduzierung der Wohnungsanzahl je Treppenhauszugang auf zwei Einheiten pro Etage. Auch wurde zum Wohlbefinden und der Gesundheit der Bewohner angestrebt, dass sich Grünflächen und Wohnraum in der Anlage die Waage hielten. Fotos aus den Hamburger Stadtteilen und Bezirken - Bilder von Hamburg WINTERHUDE, Bezirk Hamburg NORD. 1250 erstmalig urkundlich erwähnt, fiel Winterhude im 14. Jahrhundert an das Nonnenkloster Harvestehude und nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation an die Stadt Hamburg. Über Jahrhunderte ein kleines Bauerndorf, wurde Winterhude erst Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. 1859 wurde Winterhude mit einer Brücke über den Langen Zug mit Uhlenhorst verbunden. Aber erst die Aufhebung der Hamburger Torsperre 1861 leitete den Aufschwung Winterhudes ein. Auch die ab den 1860er Jahren zwischen dem Hamburger Jungfernstieg und Winterhude verkehrenden Alsterdampfer hatten einen Anteil an der Entwicklung. 1874 wurde Winterhude zu einem Hamburger Vorort erklärt, die endgültige Eingemeindung fand 1894 statt. Auf einer Fläche von 7,6 km² leben ca. 50 000 Einwohner im Stadtteil Hamburg Winterhude.

Weitere Bilder aus dem Album Historische Bilder - Hansestadt Hamburg.:

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