Historische Ansicht vom Neuen Palais im Potsdamer Park Sanssouci.

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[X0239346-NeQXMy8nob] Historische Ansicht vom Neuen Palais im Potsdamer Park Sanssouci. Quelle: www.hamburger-fotoarchiv.de mehr anzeigen
Das Neue Palais ist ein Schloss an der Westseite des Parks Sanssouci in Potsdam. Der Bau wurde 1763 nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges unter Friedrich dem Großen begonnen und bereits 1769 fertiggestellt. Es gilt als letzte bedeutende Schlossanlage des preußischen Barocks. Friedrich hatte es nicht als königliche Residenz geplant, sondern als Schloss für Gäste seines Hofes. Erst Kaiser Wilhelm II. machte das Neue Palais von 1888 bis 1918 dauernd zu seiner Sommerresidenz. Der Park Sanssouci in Potsdam hat eine Fläche von etwa 289 ha. Unter König Friedrich II. auch bekannt als Friedrich der Große entstand der Park mit seinen Gebäuden. Die "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin" wurden am 12. Dezember 1990 auf Grund ihrer Einzigartigkeit, dem erkennbaren Einfluss auf die Kunstgeschichte und der nachweislichen Verbindung mit historisch weltweit bedeutenden Ereignissen, in die UNESCO- Welterbeliste aufgenommen. Das Berlin-Potsdamer Welterbe umfasst heute einen Bereich, von mehr als 500 ha, der von der Pfaueninsel im Osten bis jenseits des Neuen Palais im Westen reicht. Es beinhaltet die Schlösser und Parks Sacrow, Glienicke, Babelsberg, Neuer Garten, Sanssouci und Charlottenhof, Schloss und Park Lindstedt und den Neuen Garten. Im Jahr 1992 und 1999 wurden weitere Teile der Kulturlandschaft auf die Welterbeliste aufgenommen. Dazu gehören unter anderem die Lindenalle westlich des Neuen Palais, der ehemalige Kaiserbahnhof, das Schloss Lindstedt, die Dorfanlage Bornstedt mit Kirche und Friedhof, die Kolonie Alexandrowka und die Sternwarte in Babelsberg. Betreut und verwaltet werden die Anlagen von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Potsdam ist eine kreisfreie Stadt und mit gut 160.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Sie liegt unmittelbar südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 Prozent aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam. Die Stadt ist vor allem bekannt für ihr historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Ungefähr 410 000 Touristen geben jährlich ca. 1 Milliarde Euro in der Stadt aus; 20 000 Potsdamer finden Beschäftigung im Tourismus - 160 000 EinwohnerInnen leben auf einer Fläche von 188 km².

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