Historische Ansicht vom Maschinenraum im Kesselhaus der Hamburger Speicherstadt.

[X0112122-NWqhR5Ls5d] Historische Ansicht vom Maschinenraum im Kesselhaus der Hamburger Speicherstadt. Das Kesselhaus wurde von 1886 bis 1887 als Kraftwerk für die Speicherstadt nach Plänen des Architekten Franz Andreas Meyer errichtet. Im Kesselhaus wurde sowohl elektrischer Strom für die Beleuchtung der Speicheranlagen sowie Druckluft für den Betrieb der hydraulischen Winden, Kräne, Hebebühnen und Treppenaufzüge der Speicherstadt produziert. Als Kesselhaus lieferte es Energie für eine benachbarte Maschinenzentralstation, die das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf für den Antrieb von Winden auf alle benachbarten Speicher verteilte. Für den Transport der Waren auf die Lagerböden wurde eine hydraulische Winde genutzt. Quelle: www.historische-bilder.com mehr anzeigen
Die Hamburger Speicherstadt wurde ab 1883 errichtet. Die Realisierung und Verwaltung der Speicherstadt wurde im Jahr 1885 durch die Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft (HFLG) übernommen. Bis 1889 entstanden zwischen Kehrwiederspitze und Kannengießerort etwa 60 Prozent der Lagerflächen (Blöcke A bis O). Im zweiten Bauabschnitt von 1891 bis 1897 wurden die Speicherblöcke P, Q und R am St. Annenufer und Neuer Wandrahm errichtet. Im dritten Bauabschnitt von 1899 bis 1927, unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg und die Inflationsjahre, wurde das Gebiet östlich der Straße Bei St. Annen fertig gestellt (Blöcke S bis X). Das "Rathaus" der Speicherstadt, das Verwaltungsgebäude der HHLA, wurde 1903 eingeweiht. Insgesamt entstanden 24 Speicherblöcke mit rund 300.000 Quadratmeter Lagerfläche.

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