Historisches Luftbild von Hann. Münden in Niedersachsen.

[X09981-rBwxktcrnG] Historisches Luftbild von Hann. Münden in Niedersachsen. Hann. Münden (Abkürzung von Hannoversch Münden) ist eine Stadt im Landkreis Göttingen, Niedersachsen. Quelle: www.historische-bilder.com Die Ortschaft befindet sich am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Deshalb wird die Stadt auch „Drei-Flüsse-Stadt“ genannt. Die Stadt wird erstmals 1183 urkundlich erwähnt - 1247 bekam sie das Mündener Stapelrecht als Privileg. Vorteilhaft für Münden wirkte sich auch die Untiefe des Werrahohl am Rande der Stadt aus, das die Schiffer zum Abladen ihrer Waren in der Stadt zwang. Erst der Bau einer Staustufe mit Schleuse und Nadelwehr in der Werra in den 1870er Jahren beseitigte dieses jahrhundertealte Schifffahrtshindernis. 1868 gründete der preußische König Wilhelm I. die Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden. Daraus entwickelte sich eine traditionsreiche Hochschule für Forstwissenschaften. Die Akademie wurde 1922 umbenannt in Forstliche Hochschule und 1939 der Georg-August-Universität Göttingen als Forstwissenschaftliche Fakultät angegliedert; der Umzug der Fakultät nach Göttingen erfolgte 1970/1971. Im Zentrum des Stadtkerns befindet sich das Rathaus, dessen Kern ein gotischer Saalbau aus dem 14. Jahrhundert bildet. In den Jahren 1603 bis 1618 wurde das Gebäude durch den Lemgoer Baumeister Georg Crossmann umgebaut und erhielt seine bis heute erhaltene Schmuckfassade. mehr anzeigen
Die Blasiuskirche ist eine dreischiffige, gotische Hallenkirche im Zentrum der Altstadt. Der Baubeginn war Ende des 13. Jahrhunderts. Die Alte Werrabrücke ist eine 105 Meter lange Steinbogenbrücke und wurde 1329 erstmals als steinerne Brücke urkundlich erwähnt. An der Spitze der Schlagden, die dem Umschlag von Waren auf den Schifffahrtswegen Werra, Fulda und Weser dienten, befinden sich zwei frühere Packhofgebäude. Das Welfenschloss Münden wurde 1501 durch Herzog Erich I. als gotischer Bau errichtet. Es handelte sich um ein Residenzschloss mit Verwaltungssitz. Nach fast vollständiger Vernichtung bei einem Brand im Jahr 1560 baute Herzog Erich II. das Schloss im Stil der frühen Weserrenaissance wieder auf. Auf einer Fläche von 121,2 km³ leben ca. 23 500 Menschen.

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