Hanfmagazin an der Elbe in Hamburg St. Pauli. Das Gebäude diente als Niederlage für Hanf und Flachs. Ursprünglich 1766 errichtet, 1808 von den Franzosen als Kaserne genutzt, dann ab 1812 als Werk- und Armenhaus, 1813 abgebrannt.

[X0558914-c88YiKQPWB] Hanfmagazin an der Elbe in Hamburg St. Pauli. Das Gebäude diente als Niederlage für Hanf und Flachs. Ursprünglich 1766 errichtet, 1808 von den Franzosen als Kaserne genutzt, dann ab 1812 als Werk- und Armenhaus, 1813 abgebrannt. 1816 neu als Hanflager aufgebaut, ab 1861 als Weinlagerraum verwendet, 1868 abgerissen - an seiner Stelle wurde die Markthalle vom St. Pauli Fischmarkt errichtet. Rechts das Verwaltungsgebäude des Hanfmagazins, lks. ein Transpeicher. Quelle: www.historische-bilder.com Hamburgbilder aus den Stadtteilen und Bezirken - Fotografien aus dem Stadtteil ST. PAULI - Bezirk HAMBURG MITTE. mehr anzeigen
Die früheste Besiedlung im Bereich des heutigen Stadtteils St. Pauli bestand aus einem Zisterzienserinnen-Kloster, das um 1247 in der Nähe des heutigen Fischmarkts; es bestand dort bis 1293. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hügel des Vorortes im Zuge der Errichtung der Neubefestigung der Stadt planiert, um Material für die Errichtung der Festungswälle zu gewinnen und zugleich freies Schussfeld („Glacis“) vor den Mauern am damaligen Millerntor zu haben. Wegen des freien Schussfeldes waren Ansiedlungen zunächst verboten, doch seit dem 17. Jahrhundert wurden Betriebe, die wegen Geruchsentwicklung, Wasserverschmutzung oder Lärm in der Stadt unerwünscht waren, in den Vorort verbannt. Etwa zur gleichen Zeit begann auch die Tradition des Amüsierbetriebs in diesem Gebiet. 1894 wurde St. Pauli zum Hamburger Stadtteil; jetzt leben in dem Stadtteil lauf 2,3 km² ca. 27500 Einwohner.

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