Aussenansicht vom Otto-Stolten-Hof in der Jarrestadt - Klinker Wohnsiedlung in Hamburg Winterhude, Architekt Friedrich R. Ostermeyer.

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[X04781147-7Q75WzmDbu] Aussenansicht vom Otto-Stolten-Hof in der Jarrestadt - Klinker Wohnsiedlung in Hamburg Winterhude, Architekt Friedrich R. Ostermeyer. Friedrich Ostermeyer hat in der Jarrestadt den Entwurf für den Otto-Stolten-Hof geliefert, der von der Deutschen Schiffszimmerergenossenschaft 1928/29 errichtet wurde. Der nach einem sozialdemokratischem Bürgermeister benannte Block liegt zwischen der Stammannnstr., Großheidestr., dem Hanssens- und Novalisweg. Quelle: www.hamburger-fotoarchiv.de mehr anzeigen
Das Viertel "JARRESTADT" in Hamburg Winterhude wurde nach einem Bürgermeister aus dem 17. Jh. benannt und von 1928-1932 erbaut. Den grundsätzlichen Bebauungsplan erstellte der damalige Oberbaudirektor Fritz Schumacher. Auf dieser Grundlage wurde 1926 von der Beleihungskasse ein Architektenwettbewerb ausgerufen; die 10 bei diesem Wettbewerb erfolgreichen Architekturbüros haben u.a. jeweils einen Wohnblock gestaltet. Die Jarrestadt wurde als erste Wohnanlage im Zeichen des Neuen Bauens verwirklicht; im Vordergrund stand hier u.a. eine gute Querlüftung für jede Wohnung, ein begehbarer Bodenraum und die Reduzierung der Wohnungsanzahl je Treppenhauszugang auf zwei Einheiten pro Etage. Auch wurde zum Wohlbefinden und der Gesundheit der Bewohner angestrebt, dass sich Grünflächen und Wohnraum in der Anlage die Waage hielten. Fotos aus den Hamburger Stadtteilen und Bezirken - Bilder von Hamburg WINTERHUDE, Bezirk Hamburg NORD. 1250 erstmalig urkundlich erwähnt, fiel Winterhude im 14. Jahrhundert an das Nonnenkloster Harvestehude und nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation an die Stadt Hamburg. Über Jahrhunderte ein kleines Bauerndorf, wurde Winterhude erst Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. 1859 wurde Winterhude mit einer Brücke über den Langen Zug mit Uhlenhorst verbunden. Aber erst die Aufhebung der Hamburger Torsperre 1861 leitete den Aufschwung Winterhudes ein. Auch die ab den 1860er Jahren zwischen dem Hamburger Jungfernstieg und Winterhude verkehrenden Alsterdampfer hatten einen Anteil an der Entwicklung. 1874 wurde Winterhude zu einem Hamburger Vorort erklärt, die endgültige Eingemeindung fand 1894 statt. Auf einer Fläche von 7,6 km² leben ca. 50 000 Einwohner im Stadtteil Hamburg Winterhude.

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